Sie setzen KI ein oder entwickeln ein eigenes Produkt? Wir klären, welche Rolle Ihr Unternehmen einnimmt, welche Anforderungen Ihren konkreten Einsatz betreffen und welche Schritte daraus folgen. Das Ergebnis ist ein priorisierter rechtlicher Maßnahmenplan für Ihr Projekt.
Dr. Nik Sarafi verbindet die anwaltliche Arbeit im Medien- und Glücksspielrecht mit Erfahrung in technischen Projekten. Er berät zu Veröffentlichungen, digitalen Geschäftsmodellen und regulatorischen Fragen und verantwortet die Ausrichtung der Kanzlei.
KI ist kein einheitlicher Anwendungsfall. Ein internes Assistenzwerkzeug, ein Kundenchatbot und eine Software zur Personalauswahl werfen unterschiedliche Fragen auf. Wir prüfen die Einordnung anhand von Zweck, Funktionen, Beteiligten und betroffenen Personen. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Anforderungen und Übergangsregelungen, ergänzt um Datenschutz, Vertragsrecht und branchenspezifische Vorgaben.
01
Rollen & Anwendungsfälle einordnen
Wir erfassen, ob und in welchem Umfang Ihr Unternehmen als Anbieter, Betreiber oder in einer anderen Rolle handelt. Dazu gehören die Prüfung des vorgesehenen Zwecks, möglicher Risikokategorien und der für den Einsatz maßgeblichen Anforderungen.
02
Prioritäten & Dokumentation
Sie erhalten im vereinbarten Umfang eine rechtliche Einordnung und eine Maßnahmenübersicht mit Zuständigkeiten und offenen Punkten. Wir unterscheiden kurzfristige Anpassungen von Aufgaben, die technische oder organisatorische Umsetzung durch Ihr Team benötigen.
03
Transparenz & menschliche Kontrolle
Wir prüfen, wann Nutzer über KI-Interaktionen oder bestimmte synthetische Inhalte informiert werden müssen. Freigaben, menschliche Kontrolle und der Umgang mit Fehlern stimmen wir auf die konkrete Anwendung ab. Nicht jede KI-Nutzung unterliegt denselben Kennzeichnungspflichten.
Wir unterstützen bei aufgabenbezogenen Informationen, Schulungsinhalten und internen Vorgaben. Ziel ist ein verständlicher Umgang mit Möglichkeiten und Grenzen der eingesetzten Systeme.
Beschreiben Sie zunächst kurz den Sachverhalt. Wie Sie weitere Unterlagen übermitteln, stimmen wir mit Ihnen ab.
Beschreibung der KI-Anwendung und ihres vorgesehenen Zwecks
Rolle Ihres Unternehmens und beteiligte Anbieter
Datenflüsse, Zielgruppen und mögliche Auswirkungen
Technische Dokumentation, Verträge und vorhandene Prüfungen
Zusammenarbeit
Von der Anfrage zum Mandat.
Vor der Beauftragung vereinbaren wir den Leistungsumfang und die Vergütung. Bei der Übernahme benennen wir Ihren anwaltlichen Ansprechpartner.
01
Anfrage
Sie beschreiben den Sachverhalt, die Beteiligten und bekannte Fristen.
02
Mandatsübernahme
Wir vereinbaren Leistung und Vergütung und benennen Ihren Ansprechpartner.
03
Bearbeitung
Der zuständige Rechtsanwalt prüft Ihre Unterlagen und stimmt das Vorgehen mit Ihnen ab.
AI-Act-Compliance
Fragen & Antworten.
Ist unser Unternehmen automatisch Anbieter einer KI?
Das hängt von Ihrer tatsächlichen Tätigkeit ab. Die Nutzung eines fremden Dienstes ist anders zu beurteilen als die Entwicklung oder Vermarktung eines eigenen Systems. Auch Änderungen am System oder am Einsatzzweck können relevant sein.
Bekommen wir ein Compliance-Zertifikat?
Wir bieten eine anwaltliche Prüfung des vereinbarten Sachverhalts und konkrete Handlungsempfehlungen. Ein allgemeines Gütesiegel oder eine Garantie für sämtliche rechtlichen und technischen Anforderungen ist damit nicht verbunden. Etwaige besondere Konformitätsverfahren werden gesondert eingeordnet.
Können Sie ein bereits laufendes Projekt begleiten?
Ja. Wir können mit einer Bestandsaufnahme beginnen und besonders dringliche Punkte zuerst prüfen. Umsetzung, technische Tests und laufende Aktualisierung stimmen wir mit den verantwortlichen Personen in Ihrem Unternehmen ab.