Für Lebensmittelunternehmen, Supplement-Marken & Handel
Lebensmittelrecht.
Ihr Produkt. Seine Kennzeichnung. Ihre Werbung.
Wir beraten Hersteller, Marken und Händler zu Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln. Im Mittelpunkt stehen Etiketten, Pflichtinformationen, Health Claims und der Vertrieb im Online-Shop. Wettbewerbsrechtliche Risiken und Verträge mit Ihren Geschäftspartnern prüfen wir im Zusammenhang mit dem konkreten Produkt.
Ein überzeugender Produktauftritt braucht Aussagen, die sich rechtlich tragen lassen. Ausgangspunkt unserer Arbeit sind Rezeptur, Spezifikationen, Zielmarkt und die tatsächlich geplante Verpackung und Werbung. Daraus bestimmen wir den Prüfungsumfang, benennen Änderungsbedarf und offene Nachweise. Erforderliche lebensmittelchemische, medizinische oder sonstige wissenschaftliche Fachbewertungen werden gesondert abgegrenzt.
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Lebensmittelkennzeichnung & Online-Shop
Wir prüfen die für Ihr Produkt einschlägigen Pflichtangaben: etwa Bezeichnung, Zutaten, Allergene, Nährwertinformationen und Angaben zum verantwortlichen Unternehmen. Hinzu kommt die Frage, welche Informationen beim Online-Verkauf bereits vor Vertragsschluss zugänglich sein müssen. Produktspezifische Regeln und Ausnahmen werden berücksichtigt.
Für Supplements betrachten wir Kennzeichnung, empfohlene Tagesportion, Mengen- und NRV-Angaben sowie Pflichtwarnungen zusammen. Bei Pflanzenstoffen und Extrakten prüfen wir anhand der Spezifikationen auch die rechtlichen Einordnungsfragen. Die Anzeige beim BVL ersetzt keine Prüfung der Verkehrsfähigkeit.
Wir prüfen nährwert- und gesundheitsbezogene Aussagen auf Verpackungen, Produktseiten und Werbemitteln. Auch Produktnamen, Bilder und Creator-Aussagen können einen Gesundheitsbezug vermitteln. Maßgeblich sind der konkrete Aussagegehalt, das beworbene Produkt und die jeweils einschlägigen Verwendungsbedingungen.
Lebensmittelrechtliche Verstöße können zugleich wettbewerbsrechtlich relevant sein. Wir prüfen irreführende Produktdarstellungen, unzulässige Claims und fehlende Pflichtinformationen. Das umfasst die Verteidigung gegen Abmahnungen ebenso wie ein rechtlich begründetes Vorgehen gegen konkrete Werbung von Mitbewerbern.
Bei einem Behördenschreiben oder einer Produktbeanstandung prüfen wir Anlass, Rechtsgrundlage, Fristen und Ihre Unterlagen. Wir stimmen die rechtliche Reaktion und notwendige Änderungen mit Ihnen ab. Eine neue Etikettenfassung beantwortet nicht automatisch, wie mit bereits vertriebener Ware umzugehen ist.
Wir gestalten Vereinbarungen über Produktspezifikationen, Dokumentation, Freigaben und den Umgang mit Änderungen oder Mängeln. Ergänzend begleiten wir den Schutz Ihrer Marke. Vertragliche Zuständigkeiten und die lebensmittelrechtliche Verantwortung werden dabei getrennt geprüft.
Lebensmittelunternehmen, Supplement-Marken, Hersteller und Händler
Wir ändern Rezeptur und Verpackung. Welche Angaben müssen neu geprüft werden?
Wir gleichen Zusammensetzung, Spezifikationen und geplante Kennzeichnung mit den tatsächlich verwendeten Werbeaussagen ab. Zielmärkte, Shopdarstellung und vorhandene Unterlagen bestimmen den vereinbarten Prüfungsumfang.
Wir möchten unsere Supplement-Marke vom Produkt bis zur Kampagne begleiten lassen.
Etikett, Produktname, Claims, Herstellerverträge und Creator-Briefings greifen ineinander. Auf unserer Branchenseite erfahren Sie, welche Unterlagen wir benötigen und wie eine konkrete Produkt- und Werbeprüfung aufgebaut werden kann.
Beschreiben Sie zunächst kurz den Sachverhalt. Wie Sie weitere Unterlagen übermitteln, stimmen wir mit Ihnen ab.
Produktart, Rezeptur, Spezifikationen, Zielgruppe und Absatzmärkte
Vollständige Verpackungsansichten und Kennzeichnungsentwürfe
Produktseiten, Werbemittel und vorhandene Nachweise zu den Aussagen
Hersteller-, Liefer- oder Vertriebsverträge und vereinbarte Freigabeabläufe
Bei Konflikten: vollständige Abmahnung oder Behördenkorrespondenz mit Fristen
Zusammenarbeit
Von der Anfrage zum Mandat.
Vor der Beauftragung vereinbaren wir den Leistungsumfang und die Vergütung. Bei der Übernahme benennen wir Ihren anwaltlichen Ansprechpartner.
01
Anfrage
Sie beschreiben den Sachverhalt, die Beteiligten und bekannte Fristen.
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Mandatsübernahme
Wir vereinbaren Leistung und Vergütung und benennen Ihren Ansprechpartner.
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Bearbeitung
Der zuständige Rechtsanwalt prüft Ihre Unterlagen und stimmt das Vorgehen mit Ihnen ab.
Lebensmittelrecht
Fragen & Antworten.
Beraten Sie auch zu Lebensmitteln außerhalb von Supplements?
Ja. Unsere Beratung richtet sich auch an Hersteller, Marken und Händler anderer Lebensmittel. Die Anforderungen werden anhand von Produktart, Zusammensetzung, Zielmarkt und Vertriebsweg bestimmt. Welche Fragestellungen wir übernehmen und welche externe Fachbewertung erforderlich ist, klären wir vor der Bearbeitung.
Warum müssen Etikett und Online-Shop gemeinsam geprüft werden?
Nach Art. 14 LMIV müssen beim Fernabsatz vorverpackter Lebensmittel grundsätzlich die verpflichtenden Informationen vor Abschluss des Kaufvertrags verfügbar sein; ausgenommen ist zu diesem Zeitpunkt die Datumsangabe nach Art. 9 Abs. 1 Buchstabe f. Bei Lieferung müssen sämtliche verpflichtenden Angaben verfügbar sein. Für bestimmte Produkte gelten besondere Regeln. Außerdem können eigene Shoptexte zusätzliche Werbeaussagen enthalten, die auf dem Etikett nicht stehen.
Dürfen Lebensmittel mit der Behandlung von Krankheiten beworben werden?
Art. 7 Abs. 3 LMIV verbietet grundsätzlich Informationen, die Lebensmitteln Eigenschaften der Vorbeugung, Behandlung oder Heilung einer menschlichen Krankheit zuschreiben oder diesen Eindruck erwecken. Davon zu unterscheiden sind gesundheitsbezogene Angaben nach der Health-Claims-Verordnung, einschließlich zugelassener Angaben über die Verringerung eines Krankheitsrisikos unter ihren jeweiligen Voraussetzungen. Wir prüfen deshalb den genauen Wortlaut und die gesamte Darstellung.
Was ist bei Health Claims zu Pflanzenstoffen zu beachten?
Eine noch ausstehende behördliche Bewertung ist keine allgemeine Freigabe. Der EuGH hat in C-386/23 vom 30. April 2025 insbesondere Angaben zu psychischen oder Verhaltensfunktionen und allgemeine Gesundheitsverweise behandelt. Der BGH hat im anschließenden Urteil I ZR 109/22 vom 5. Juni 2025 die Revision der werbenden Anbieterin zurückgewiesen. Entscheidend bleiben die konkrete Aussage und die Voraussetzungen einer etwaigen Übergangsregelung. Die Entscheidungen bedeuten kein pauschales Verbot pflanzlicher Zutaten.
Kann ein Kennzeichnungsfehler zu einer UWG-Abmahnung führen?
Das ist möglich, aber nicht automatisch der Fall. § 3a UWG setzt unter anderem eine Vorschrift zur Regelung des Marktverhaltens und die Eignung zu einer spürbaren Interessenbeeinträchtigung voraus. Daneben kann eine irreführende Werbung nach § 5 UWG vorliegen. Wir prüfen auch, ob der Anspruchsteller berechtigt ist und welche konkreten Ansprüche bestehen. Eine Unterlassungserklärung sollte nicht ungeprüft abgegeben werden.
Wie beauftragen wir eine Prüfung und was kostet sie?
Beschreiben Sie zunächst Produkt, Zielmarkt, gewünschte Prüfung und gegebenenfalls den geplanten Veröffentlichungstermin. Die Übermittlung weiterer Unterlagen stimmen wir mit Ihnen ab. Prüfungsumfang, Bearbeitung und Vergütung werden vor Beginn vereinbart. Die erste Kontaktaufnahme ist noch keine Mandatsannahme oder Übernahme einer Frist.
SARAFI.LEBENSMITTELRECHT
Ihr Anliegen: Lebensmittelrecht
Schildern Sie kurz Ihren Fall und bekannte Fristen. Wir klären die Übernahme, den Leistungsumfang und die Vergütung.